Wir sind klimaneutral

Veröffentlicht am 15.10.20

Klimaneutrales Handeln

Ein Unternehmen trägt viel Verantwortung und hat durch sein Handeln einen deutlich größeren Einfluss auf das globale Klima. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass jede noch so kleine Maßnahme nachhaltiger Lösungen dazu beiträgt, dass wir als Unternehmen insgesamt diese Auszeichnung erhalten haben. Was macht ein Unternehmen aus, damit es sich „klimaneutral“ nennen darf? Hier geht es darum, durch das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens keine Erhöhung der Menge an den klimaschädlichen Gasen in der Atmosphäre zu bewirken. Ein Unternehmen sollte alle vermeidbaren Ausstöße tatsächlich vermeiden und eben solche, bei denen das nicht möglich ist, einen Ausgleich schaffen. Durch Beteiligungen an Klimaschutzprojekten ist es möglich, diese CO2-Emissionen auszugleichen.

Klimaschutzprojekte

Wir achten nicht nur darauf, unser Unternehmen klimaneutral zu gestalten, sondern streben auch danach, mit unseren Bäckereien komplett klimaneutral zu werden. Um die unvermeidbaren Emissionen auszugleichen, beteiligen wir uns an verschiedenen Klimaschutzprojekten. Eines dieser Projekte ist das "PROJECT TOGO", in dessen Rahmen selbsttragende Wertschöpfungseinheiten realisiert werden. Dies sind Anlagen für die Energie- und Wasserversorgung sowie Bodenverbesserung, Infrastrukturen für Gesundheit und Bildung oder auch Projekte für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft. Hinter dem Projekt steht die Vision von natureOffice, Klima- und Umweltschutz mit der Optimierung sozialer Strukturen zu verbinden. Afrika wird bei Klimaschutzprojekten allzu häufig außer acht gelassen und das, obwohl ausgerechnet dieser Kontinent unsere Aufmerksamkeit verdient.

 

PROJECT TOGO

Das PROJECT TOGO steht für CO2-Bindung und verfolgt das Ziel, ein Ökosystem zu schaffen, welches durch seine Biokapazitäten das ökologische und soziale Leben langfristig stärkt. Im westafrikanischen TOGO wird durch das Klimaschutzprojekt Wissen an die Menschen vor Ort weitergegeben, um auf lange Sicht lokale und regionale Unabhängigkeit zu schaffen. Seit Projektbeginn im Jahre 2012 wurden bereits etwa 1,5 Millionen Bäume gepflanzt. Dabei wird auf den Einsatz chemischer Hilfs- und Einsatzstoffe verzichtet und mit Biodünger gearbeitet. Ebenfalls wurden vier Wasserbrunnen gebaut und über 120 Schafe gespendet. Das Ziel des Projekts ist es, mehr als "nur" Aufforstung zu erreichen und das Augenmerk auch auf Wasser, Gesundheit, Bildung, Energie und Jobs zu legen. So haben wir für uns ein Projekt gefunden, das nicht einzig den Fokus auf den Klimaschutz legt, sondern zusätzlich auch viele andere Bereiche fördert, die uns sehr am Herzen liegen.

"Golden Goals" der UN

Es gibt insgesamt 17 "Global Goals" der UN Agenda 2030. Das PROJECT TOGO erfüllt 12 dieser "Global Goals". Dazu gehören unter anderem die Bekämpfung von Armut, die Förderung des Gesundheitssystems, Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Versorgung mit sauberem Wasser, die Förderung eines guten Bildungssystems, wirtschaftliches Wachstum oder auch Friede, Gerechtigkeit und starke Institutionen. Das sind nur einige der globalen Ziele, die laut der UN Agenda erreicht werden sollen und die durch das PROJECT TOGO auf verschiedene Art und Weise gefördert werden.

 

Unsere Maßnahmen in den Bäckereien

Aber auch in anderen Bereichen suchen wir nach nachhaltigen und zukunftsfähigen Lösungen. Dazu gehört unter anderem eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit, sodass die Mitarbeiter langfristig gehalten werden können. Nicht nur durch die Schaffung von Arbeitsplätzen wird die Region gestärkt, sondern auch durch den Bezug regionaler Rohstoffe und die Unterstützung regionaler Projekte. So unterstützen wir beispielsweise mit der „Mäusle-Aktion“ der Badischen Backstub‘ eine ausgewählte soziale Einrichtung aus der Region, bei der ein Erlös in Höhe von 30 Cent für jedes verkaufte Mäusle gespendet wird.

Weiterhin werden in den Bäckereibetrieben umweltschonende Materialien und Alternativen eingesetzt. So werden unter anderem Schilder klimaneutral gedruckt oder auch nachhaltige Lösungen für einen To Go Becher eingesetzt. Vor allem im Verpackungsbereich werden heutzutage viele umweltfreundliche Alternativen angeboten. Neben kompostierbaren Brotbeuteln, in denen das Brot genauso lange frisch bleibt wie in herkömmlichen Plastikbeuteln, gibt es auch beim Coffee To Go viele Alternativen zum Einwegbecher. So beteiligen sich unsere Bäckereien an lokalen Aktionen, um dem Müllaufkommen durch Einwegbecher entgegenzuwirken. Die Badische Backstub' ist Partner des Fächer-Bechers und Krome's Backstube beteiligt sich am regionalen Pfandbechersystem BackCUP. Unser nächstes großes Ziel ist es, auch unsere Bäckereien klimaneutral zu gestalten.

 

Wir werden auch zukünftig alles tun, was in unserer Macht steht, um die Ressourcen unserer Erde zu schonen und Bewusstsein zu schaffen. Wir sind stolz darauf, unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten und dies nun offiziell bekannt geben zu dürfen.